28.05.2021

Sunfire soll von umfangreicher IPCEI-Förderung profitieren

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Bundesverkehrsministerium (BMVI) haben 62 Wasserstoff-Großprojekte benannt, die eine staatliche Förderung erhalten sollen. Sunfire gehört zu den ausgewählten Unternehmen.

Die Skalierungspläne des Elektrolyse-Unternehmens Sunfire bekommen einen weiteren Schub: Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesverkehrsministerium haben Wasserstoff-Großprojekte ausgewählt, die im Rahmen eines gemeinsamen europäischen Wasserstoffprojekts (Wasserstoff-IPCEI – Important Projects of Common European Interest) unterstützt werden sollen. Gemeinsam mit vier weiteren sächsischen Unternehmen hat sich Sunfire erfolgreich durchgesetzt. Mehr als 230 Bewerbungen waren bei den Ministerien eingegangen.

„Für uns sind das nicht nur gute, sondern hervorragende Nachrichten. Als Elektrolyse-Unternehmen befinden wir uns derzeit in der heißen Phase unserer Entwicklung. Unsere Produkte sind ausgereift, wir sind bereit für die Produktion im großen Maßstab. Um skalieren zu können, müssen wir jetzt investieren. Die Förderung der Bundesregierung hilft uns dabei, unseren Weg mit dem gleichen Tempo fortzusetzen, das wir bisher gegangen sind.“ Nils Aldag, CEO Sunfire

Mit der Förderung setzt die Bundesregierung eine wichtige Maßnahme der Nationalen Wasserstoffstrategie um. „Wir machen damit einen großen Schritt auf dem Weg hin zur Klimaneutralität unserer Wirtschaft“, teilte Peter Altmaier in einer Presseerklärung mit. In den Fokus rückt der Bundeswirtschaftsminister die Stahl- und die Chemieindustrie, „wo jährlich durch diese Wasserstoffprojekte mehrere Millionen Tonnen CO2 eingespart werden können.“ Sunfire, dessen Elektrolyseure bereits in beiden Branchen eingesetzt werden, trägt mit seinen Produkten zur Erreichung dieses Ziels bei.

Die Förderung der deutschen Vorhaben erfolgt im Rahmen eines europäischen Projekts gemeinsam mit bis zu 22 europäischen Partnerländern. Ziel ist es, dass noch in diesem Jahr die Projekte von der Europäischen Kommission beihilferechtlich genehmigt werden können. Insgesamt stellen BMWi, BMVI sowie die Bundesländer acht Milliarden Euro zur Verfügung.

Titelbild: IPCEI Standortkarte, Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Pressemitteilung vom 28.05.21

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