HPS: Ganzjahres-Stromspeicher für Gebäude erhöhen Versorgungssicherheit

Der Überfall auf die Ukraine und die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Erdgas zeigt, wie verletzlich unser Energiesystem ist.

„Eine stabile Energieversorgung unabhängig von fossilen Energien aus Russland oder anderen Staaten ist eine der wesentlichen Herausforderungen der nächsten Jahre. Dazu ist eine Energieversorgung auf Basis von Sonne und Wind wichtig, dies geht ganzjährig aber nur mit saisonalen Stromspeichern“,

so Zeyad Abul-Ella, Mitgründer und Geschäftsführer des Berliner Unternehmens HPS Home Power Solutions GmbH (HPS). HPS bietet mit picea den weltweit ersten am Markt verfügbaren Ganzjahres-Stromspeicher für Gebäude an.

Die dezentrale Erzeugung und Nutzung von erneuerbarer Energie in Kombination mit Stromspeichern ist ein Schlüssel für ein robustes Energiesystem, das den Import von Energieträgern so weit wie möglich reduziert. Zudem bieten saisonale Stromspeicher für eine Versorgung mit erneuerbaren Energien eine klare Vorhersagbarkeit von Energiebereitstellung und -kosten, denen in Zeiten einer unsicheren Versorgungssituation und volatiler Energiepreise eine hohe Bedeutung zukommt.

„Die Kombination von Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen und saisonalen Stromspeichern auf Wasserstoff-Basis in Gebäuden kann die Energieversorgung in Deutschland unabhängiger gestalten und den fossilen Energiebedarf senken“,

betont Abul-Ella.

Die Bundesregierung plant die Installation von 6 Millionen Wärmepumpen sowie 15 Millionen zugelassene E-Autos bis 2030. Der Strombedarf wird sich bei Eigenheimen durch den Einsatz von Wärmepumpen und E-Autos mehr als verdoppeln. Zum Erreichen der Ziele stellt die Bundesregierung Förderungen zur Verfügung.

Einen wichtigen Beitrag zur Deckung des erhöhten Strombedarfs werden dabei Photovoltaik (PV)-Dachanlagen leisten. Viele PV-Anlagen speisen in der Jahresbilanz mehr Strom ins Netz ein, als zur Eigenversorgung des Strom- und/oder Wärmebedarfs benötigt wird. Allerdings geben insbesondere PVAnlagen Strom oft dann ins Netz, wenn ohnehin ein Überschuss an Strom herrscht. Dies kann zu negativen Preisen am Strommarkt, ggf. zu Netzengpässen und Abregelungen von PV-Anlagen führen. Die CO2-Vermeidung ist dann geringer, da Strom aus erneuerbaren Energien nicht genutzt wird.

Im Falle eines Unterangebots an erneuerbarer Energie im Stromnetz, wie dies während der Wintermonate häufig der Fall ist, besteht bei Gebäuden bislang hingegen ein signifikanter Strombedarf aus dem Netz und das zu einer Zeit, in der der Strom CO2-intensiv ist. Im Winter 2020 lag der Anteil der fossilen Energien am Strommix bei mehr als 60 Prozent.

 

PV-Anlagen mit saisonalen Stromspeichern kombiniert mit Wärmepumpen können dieses Problem auflösen, da somit die Wärmeversorgung im Winter mit Solarstrom aus dem Sommer gedeckt werden kann – ohne die Netze zu belasten oder auf Strom aus Reservekraftwerken angewiesen zu sein. Diese Kombination ist das „Dreamteam“ der Energiewende.

„Es gibt einen weiteren wichtigen Aspekt, die Zeit! Im Gegensatz zum industriellen Maßstab muss für die saisonalen Stromspeicher für Gebäude nicht erst eine eigene Infrastruktur aufgebaut werden. Solche Systeme sind am Markt aus deutscher Produktion verfügbar und bereits im Einsatz. Der Einbau kann unmittelbar erfolgen. Genehmigungsverfahren sind nicht erforderlich. Daher können Eigenheimbesitzer beim Neubau oder im Bestandsgebäude durch den Einsatz erneuerbarer Energie und saisonaler Stromspeicher heute schon Planungssicherheit für ihre Energieversorgung erreichen. Dies reduziert sofort den Verbrauch von fossilen Energien und schützt die Umwelt unmittelbar, was in Anbetracht des geringen verbleibenden Zeitraums zur Reduktion der CO2-Emissionen und der Einhaltung des 1,5 Grad Ziels ein entscheidender Faktor ist“,

so Abul-Ella.

Über picea

picea ist der weltweit erste marktverfügbare saisonale Stromspeicher auf Wasserstoff-Basis für Gebäude. Die an sonnenreichen Tagen erzielten Überschüsse einer Solaranlage werden als grüner Wasserstoff gespeichert und in der dunklen Jahreszeit in Form von Strom und Wärme wieder zur Verfügung gestellt. picea ermöglicht ganzjährig eine CO2-freie Stromversorgung. Pro Jahr vermeidet ein picea-System ca. drei Tonnen CO2. Dies entspricht der Menge, die 130 Fichten im Jahr binden. picea hat mehrere renommierte Auszeichnungen erhalten, zuletzt den Handelsblatt Energy Award, den smarter E Award sowie den Innovationspreis Berlin-Brandenburg.

Über HPS Home Power Solutions

HPS entwickelt und produziert integrierte Systeme zur Speicherung und Nutzung von Sonnenenergie auf Basis von grünem Wasserstoff für Eigenheime, Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbeimmobilien. Das Berliner Unternehmen wurde 2014 von Zeyad Abul-Ella und Dr. Henrik Colell gegründet und steht für Sicherheit, Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit in der dezentralen Stromversorgung. Für weitere Informationen besuchen Sie: www.homepowersolutions.de

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