4. Konferenz Zukünftige Stromnetze für Erneuerbare Energien

01.02.2017

Die 4. Konferenz Zukünftige Stromnetze für Erneuerbare Energien findet vom 31.01. – 1.02. 2017 in Berlin statt und befasst sich mit Themen aus Entwicklung, Bau und Betrieb von Übertragungs- und Verteilnetzen. Das zweitägige Programm unfasst dabei Vorträge vor dem Plenum, eine Posterausstellung inkl. Kurzpräsentation vor dem Plenum, sowie eine Fachausstellung.

Am Muttertag 2016 wurde zum ersten Mal 95 % der deutschen Last aus Erneuerbaren Energien versorgt. Während in der Politik hauptsächlich Jahreswerte des regenerativen Anteils diskutiert werden, müssen Verteilungs- und Übertragungsnetze auch bei kurzzeitigen Extremwerten – also auch z.B. bei mehr als 100 % Dargebot Erneuerbare Energien oder bei „Dunkelflaute“ – stabil betrieben werden können.

Dazu können viele Ansätze beitragen: neben des konventionellen Netzausbaus und zunehmender Digitalisierung sind vermehrte Bereitstellung von Systemdienstleistungen aus dezentralen Erzeugungsanlagen sowie eine weitgehendere Markt- und Systemintegration der Erneuerbaren Energie vielversprechende Konzepte. Ein intensiveres Zusammenwirken von Übertragungs- und Verteilungsnetzbetreiber ist zur Aufrechterhaltung der Systemsicherheit notwendig.

Die Themengebiete der Konferenz sind:

– Betriebsmittel am Netz – dezentrale Einspeisung, Speicher, Lastmanagement,

– Smart Grids und Smart Markets Versorgungssicherheit und –qualität

– Systemdienstleistungen

– Informationsmanagement und Kommunikationstechnologie

– Regulierung

– Flexibilitätsoptionen und ihre Nutzung

– Planung und Betrieb unter zunehmender Unsicherheit: neue Planungsmethoden, neue Betriebsmittel, neue Werkzeuge für die Betriebsführung

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