15.08.2020

fischer group forscht zum Thema Wasserstofftechnologien

Die fischer eco solutions beteiligt sich als Kooperationspartner bei dem Forschungsprojekt »Wasserstofftechnologien am Südlichen Oberrhein« der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Ziel der Förderung der Wasserstofftechnologien in der Region.

Elektrolyse und Wasserstoff werden in vielen Studien als wichtige Bausteine des zukünftigen Energiesystems anerkannt. Trotz des großen Potenzials zur Emissionssenkung und erfolgreichen Demonstrations- und Erprobungsprojekten ist grüner Wasserstoff in Deutschland immer noch nicht ausreichend im Energiesystem präsent. Im Projekt »Wasserstofftechnologien am Südlichen Oberrhein« untersuchen 21 Projektpartner unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme das Potenzial in der Region und erarbeiten Lösungswege, um diese Technologien aus der Nische zu holen.

Ziel des Projektes ist es, am Südlichen Oberrhein eine Vielzahl relevanter Akteure aus allen Sektoren  Industrie, Wärme, Verkehr, Stromerzeugung  in Bezug auf die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu verknüpfen. »Wir wollen damit die Einführung von Wasserstoff ins Energiesystem unterstützen, die derzeit noch an verschiedenen Gründen scheitert«, erklärt Projektleiter Christopher Voglstätter, Teamleiter Power-to-Gas am Fraunhofer ISE.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Für das Projekt haben sich Vertreter aus allen relevanten Akteursgruppen zu einem interdisziplinären Konsortium zusammengeschlossen. Im ersten Schritt führt das Konsortium eine Umfrage zur Bestimmung des maximalen Potenzials für den Einsatz von Wasserstoff in der Region durch und ermittelt anschließend, welche Schritte und Maßnahmen notwendig sind, um Wasserstoff und die großskalige Elektrolyse für die Erzeugung synthetischer Kraft- und Brennstoffe in das Energiesystem einzuführen.

Die Ergebnisse sollen dann neben der Kommunikation an Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit auch in die regionale Entwicklung einfließen. Hier sind die Zuarbeit für die Klimaschutzplanungen und -maßnahmen der Region, die Aufstellung einer Wasserstoff-Roadmap für die Region, Handlungsempfehlungen für regionale und überregionale Akteure und eine über das Projekt hinausgehende Vernetzung geplant. Damit sollen unter anderem begleitende oder nachfolgende Projekte zur Einführung von Wasserstoff ins regionale Energiesystem begünstigt werden.

„Die fischer eco solutions beteiligt sich als Technologielieferant für Brennstoffzellen-Systeme an diesem Projekt. Wir freuen uns, ein Teil des Forschungsteams zu sein und die Entwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in der Region mitzugestalten“, erklärt Roland Fischer, Geschäftsführer der fischer eco solutions GmbH.

Über die Fraunhofer-Gesellschaft
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 74 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 28 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2.8 Milliarden Euro. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

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